gerade eben…
gerade ist ein gefühl von verlorensein.. nein eher abgestoßen- und getrenntsein da, abseits. und es scheint fast, als wäre darunter eine überzeugung, die es begründet… so als ob es dadurch auch begründet und gerechfertigt wäre…
es fühlt sich wie eine sackgasse an. in die eine richtung, panische lähmende angst vor zurückweisung und abgestoßenwerden … vor bloßstellung … vor demütigung … vor der bestätigung, dass der schmerz berechtigt ist, ´verdient´ … in die andere richtung, diese (vertraute) stimmer in mir, die sagt ´ach, reiß dich zusammen.. was soll dieser selbstmitleid? hör auf mit dem mist, du übertreibst.”.. und dann einfach nur erschöpfung … alles einfach nur DIES? ja. dennoch nur worte, die die aufmerksamkeit auf das denken lenken. gerade. hey, warum nicht reinfallen lassen? ist doch nix (neues). was gibt es zu verlieren? nix. und zu gewinnen? nix. also schon mal kein leistungsdruck.
ok, warum nicht?
gerade ist auch eine leichte wut da. auf mich selbst. auf das zusammenreissenwollen. wozu? womit? schattenboxen, hui… es ist irgendwie auch wieder das gefühl da, etwas beweisen zu wollen. doch was? oh, auf das was kommts ja doch nicht an. das gefühl und die gedanken sind da und gerade auch die einsicht, dass das darüber philosophieren gerade au nix bringt. und schon lässt es nach und ich setze mich mal damit hin. oder auch rein..
ebenso ist auch eine färbung von “oh nein, was soll das jetzt? wieso textest du hier alle(s) zu damit?”. passt von der nuance her auch gut zu der bunten runde gerade.. http://de.youtube.com/watch?v=QsxRcg…eature=related (telepopmusik - close)
seltsame mischung… und wieder ist eins meiner geliebten vergleichsbilder da : - ) die achterbahn rast gerade runter. eine bekannte strecke. und doch jedesmal wieder von schrecken begleitet. nur immer weniger, da auch immer vertrauter..
und gleich das nächste… die mutter.. das kind… beim schattenboxen.. oh ja, das ist es.
und nun ruft das bett.. bzw. mein kuschelschaf, léonie.. : - )
